Für die vorliegende Publikation wurden stellvertretend drei Wohnbauten ausgewählt, die exemplarisch für eine Vielzahl vergleichbarer Projekte stehen. Die „Residenz Stackels“ aus dem Jahr 1987 zeigt typische postmoderne Elemente wie dekorativ gestaltete Traufen, Geländer und vieles mehr. Der Wohnkomplex „Porte de Schieren“ von 2006 repräsentiert die Formensprache der 1990er- und frühen 2000er-Jahre, unter anderem ersichtlich an der charakteristischen zinkbedeckten Tonnendachform. Hervorzuheben ist hier auch der großzügige Vorplatz, der bewusst als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum gestaltet wurde.
Das Gebäude in Strassen aus dem Jahr 2016 ist ein Exempel für den gegenwärtigen Wohnungsbau. Sie ist kompakt organisiert, lichtdurchflutet und skulptural in ihrer Erscheinung.
Gemeinsam veranschaulichen diese drei Projekte beispielhaft die Entwicklungen beim Planungsthema Mehrfamilienhaus – von individueller Formensprache hin zu dichten, klar strukturierten Wohnformen der Gegenwart.





