skip_to_content

Das Anfang der 90er-Jahre realisierte Projekt, resultierend aus dem Gewinn eines Architektenwettbewerbs, ist Teil eines größeren Wohnviertels in der Stadt Luxemburg, an dessen Entwicklung mehrere Architekturbüros beteiligt waren. Innerhalb dieses städtebaulichen Rahmens realisierte Henri Jonas mehrere Mehrfamilien- und Reihenhäuser, die sich durch eine klare architektonische Haltung und eine hohe Alltagstauglichkeit auszeichnen

Ein zentrales Entwurfskriterium war, dass jede Wohneinheit über einen direkten, privaten Zugang von außen verfügen sollte. Diese Idee prägt das Erscheinungsbild der Gebäude in entscheidendem Maße und ist insbesondere an den außenliegenden Treppenhäusern ablesbar.

Die Wohnhäuser wurden in zweischaliger Bauweise errichtet, mit unverputzten Außenwänden aus Ziegelmauerwerk. Dieses robuste Material hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Siedlung seit ihrer Entstehung sehr gut gealtert ist und ihre architektonische Qualität sich nach wie vor offenbart. Großzügige Grünflächen strukturieren das Quartier und schaffen einen hohen Wohn- und Aufenthaltswert.

Dass die damals getroffenen konzeptionellen Entscheidungen bereits ausgesprochen nachhaltig waren, zeigt sich nicht zuletzt in der Rückmeldung der Bewohner*innen: Viele leben seit Jahrzehnten hier und beschreiben die Entscheidung, in diesem Quartier gebaut oder eine Wohnung erworben zu haben, als eine der besten ihres Lebens.