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    Für ihre neue Niederlassung in Merl hat die Banque Raiffeisen das Erdgeschoss einer neuen Wohnresidenz gewählt. Die Räumlichkeiten erhielten auf einer Nettonutzfläche von 410 Quadratmetern einen maßgeschneiderten Innenausbau, der perfekt an die Bedürfnisse der Bank angepasst ist. Die architektonische Herausforderung dieses Projekts bestand vor allem darin, der bestehenden, eher kleinteiligen Struktur des Gebäudes ein großzügiges Raumgefühl zu verleihen und dabei gleichzeitig einen sehr straffen Zeitplan einzuhalten. Das umgesetzte Konzept überzeugt nun mit einer intelligenten Raumaufteilung, bei der der Kundenbereich durch Mobiliar und elegante Sichtschutzelemente klar vom Back-Office getrennt wird. Um die architektonische Strenge des ursprünglichen Grundrisses aufzubrechen, integrierten die Planer runde Einbauelemente sowie eine markante, halbgewendelte Stahltreppe. Schlichte, aber edle Materialien wie Corian, dunkler Schiefer und warmes Eichenholz schaffen ein seriöses und zugleich einladendes Ambiente. Unterstützt wird diese Wirkung durch raffinierte Akzente aus grünem Acrylglas, welche die Farbe des Raiffeisen-Logos aufgreifen und die Marke der Bank subtil in das architektonische Gesamtbild einfließen lassen.

    Raiffeisen hat ebenfalls eine Filiale in Ettelbruck eröffnet. Auch bei diesem Projekt wurde das etablierte Farb- und Materialkonzept der Unternehmensidentität konsequent übernommen. Diese gestalterische Kontinuität fungiert als klarer architektonischer Leitfaden und stellt sicher, dass die Bank standortübergreifend ein einheitliches, stimmiges und sofort wiedererkennbares Erscheinungsbild abgibt.

    01 06