

Trotz komplexer Rahmenbedingungen bleibt der Anspruch: integrativ, nachhaltig, funktional. Um den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, ohne die Klassen in Container verlegen zu müssen, und, um den Unterricht so wenig wie möglich zu stören, wird in zwei Phasen gebaut. Der Schulunterricht findet dabei vorübergehend in der neuen Maison Relais statt. Der aufgeständerte Bau, der eine reduzierte Bodenversiegelung ermöglicht, bietet zugleich Platz für eine ausgedehnte Spielfläche und erfüllt überdies die Funktion eines Regenwasserrückhaltebeckens. Das Ergebnis ist ein funktionaler, flexibel nutzbarer Lern- und Lebensraum, der den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Pädagogik gerecht wird. Die neue entstehende Architektur reagiert auf bestehende Strukturen und verbindet sich mit diesen zu einer zukunftsfähigen Einheit.
- Situation Rue de l'école | L-7730 Colmar-Berg
- Bauherr Administration communale de Colmar-Berg
- Realisierung Phase 1 en exécution, phase 2 : de 2024 à 2025
- Brutto-Rauminhalt (BRI) 31.270 m³
- Beteiligte Planungsbüros Schroeder & Associés, Goblet Lavandier & Associés, Mersch Ingénieurs-Paysagistes
- Team Jonas Architectes Laurent Delcominette, Jérôme Guignard, Sarah Hubert, Guy Majerus, Corinne Stephany
Colmar-Berg wächst und damit der Bedarf an Schul- und Betreuungsplätzen. Auf einem überflutungsgefährdeten Grundstück entsteht zwischen drei älteren Bestandsbauten die Erweiterung der Grundschule sowie eine neue Maison Relais mit Produktionsküche. Ziel ist ein durchdacht vernetzter Campus für Lernen, Betreuung und Bewegung. Das Konzept folgt dem Prinzip der „LernLandschaft“, bei dem das Wohlbefinden der Kinder sowie des Personals im Mittelpunkt steht. So werden Räume konzipiert, die flexibel sind, Offenheit fördern und Geborgenheit bieten.



