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  • Situation Hamm
  • Bauherr Ville de Luxembourg - Service Sports
  • Realisierung im Bau
  • Team Jonas Architectes Julia Bauer, Sarah Hubert, Mariana Mendoza, Quentin Simon, Corinne Stephany, Simon Tourbach, Stefanie Weber, Miriam Wodausch,

Das geplante Leichtathletikstadion in Hamm, das bis 2029 fertiggestellt sein wird, ist eng an seinen Standort gebunden. Als Anlage für die Spiele der kleinen Länder konzipiert, beschränkt sich das Gebäude nicht nur auf Leichtathletik, sondern ist darauf ausgelegt, sich langfristig zu einem Austragungsort für weitere Sportarten zu entwickeln und unterschiedliche Nutzungen unter einem Dach zu vereinen.

Die Volumetrie des als Holzbau geplanten Gebäudes ergibt sich aus dem Zusammenspiel von natürlichem Geländeverlauf und der partiellen Integration der Trainingsbahn.

Der obere Fassadenbereich ist als umlaufendes Band aus Aluminium ausgebildet, während der untere Teil aus Holz besteht. Die Fassadenöffnungen ermöglichen Tageslicht sowie Blickbezüge zwischen Innen- und Außenraum. Die Betontribüne, geschützt durch ein aus dem Fassadenband entwickeltes Vordach, bildet einen zentralen Punkt, an dem das architektonische Konzept klar ablesbar ist.

Im Inneren ist die große Halle mit der integrierten Trainingsbahn so strukturiert, dass unterschiedliche Sportarten parallel stattfinden können.

Das sorgfältige Zusammenspiel von Materialien, Volumen und die Einbindung in den Ort verleiht dem Stadion eine klare Identität und macht es zu einem sportlichen Bezugspunkt für Hamm und die Stadt Luxemburg.